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MUSKELKRÄMPFE VERSTEHEN UND VERMEIDEN

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Sicher haben Sie auch schon diese Muskelkrämpfe, diese schlagartigen, heftigen und schmerzhaften Muskelkontraktionen kennen gelernt. Auch wenn sie nur für kurze Zeit auftreten, sind sie dennoch ziemlich schmerzhaft…

 

Muskelkrämpfe treten häufig auf, insbesondere bei Schwangeren und bei älteren Menschen. Die Kontraktionen erfolgen immer spontan, lassen nicht sofort nach und verursachen eine sicht- oder tastbare Verhärtung des Muskels, die zwischen 15 Sekunden und 15 Minuten und mehr andauern kann. Die Auslösung erfolgt durch einen elektrischen Impuls des Körpers. Oftmals treten die Krämpfe mehrmals hintereinander auf, bis sie von selbst aufhören.

 

Jeder Muskel kann betroffen sein: Schenkelmuskeln, Beinmuskeln, Fußmuskeln, Halsmuskeln… Die Muskelkontraktion kann eine Muskelpartie, den gesamten Muskel oder eine ganze Muskelgruppe umfassen. Die Krämpfe treten häufig auf nach körperlicher Anstrengung oder nachts, weswegen sie auch Nachtkrämpfe genannt werden. Niemand bleibt von ihnen verschont - nicht einmal Kinder!

 

Welche Faktoren begünstigen das Auftreten von Muskelkrämpfen?

Es ist schwierig, die Ursachen eines Krampfs genau zu bestimmen. Dennoch gibt es bestimmte Faktoren, die das Auftreten von Krämpfen begünstigen:

 

  • Intensive körperliche Belastung ohne ausreichende Vorbereitung oder ohne Aufwärmen
  • Schwangerschaft oder Alter
  • Bestimmte Stoffwechselstörungen wie Dehydrierung, übermäßiger Konsum von Lakritzen…
  • Vergiftungen des Körpers » zum Beispiel durch übermäßigen Konsum (Tee, Kaffee…)
  • Starkes Schwitzen
  • Überbelastung der Muskulatur (zum Beispiel, wenn man zu lange auf den Beinen ist)
  • Kälte
  • Vitaminmangel
  • Schlechte Blutzirkulation in den Beinen.

 

Was kann man bei Krämpfen tun?

Tritt ein Krampf bei einer körperlichen Aktivität auf, sollte man möglichst damit aufhören und den betroffenen Muskel dehnen - am besten auf einem kalten Boden, um den Schmerz zu lindern. Dann sollte man den Muskel sanft massieren und ein Glas Zuckerwasser trinken. Bei Wadenkrämpfen sollte man sich auf den Rücken legen, das schmerzende Bein anheben und eine andere Person bitten, es sanft zu massieren, wobei die Zehenspitze in Richtung Körper angezogen wird. Trinken Sie gleichzeitig ein Glas Zuckerwasser.

 

Wie kann man Krämpfen vorbeugen?

Um diesen schmerzhaften Muskelkontraktionen so gut wie möglich vorzubeugen, sollte man:

 

  • Darauf achten, ausreichend zu trinken vor, während und nach der körperlichen Aktivität, auch wenn man keinen Sport treibt
  • Sich richtig aufwärmen
  • Den Konsum von Alkohol, Tabak und Muntermachern wie Kaffee oder Tee vermeiden
  • Regelmäßig und täglich Dehnungsübungen machen.

 

Wenn es Ihnen dennoch nicht gelingt, die Schmerzen zu lindern, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

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        Sie stehen für Kraft und Gesundheit. Wenn wir Sport treiben, tun wir etwas für unsere Muskeln. An dieser Stelle wollen wir uns näher mit den gestreiften Skelettmuskeln befassen. Sie sind durch die Sehnen an den Knochen befestigt.

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