Yoga für jugendliche

Yoga ist unweigerlich mit dem Begriff Relaxen, Meditation und Pause mitten in einem bewegten Leben verbunden. Damit ein Image, das weit von jenem der Jugend abweicht, die oft als vor Energie übersprühend und ständig auf der Suche nach neuen Erfahrungen dargestellt wird. Sieht man jedoch etwas näher hin, begleitet und beteiligt sich Yoga an der Entwicklung der Jugendlichen, die sich mitten in der Aufbauphase befinden und sehr schnell schon mit verschiedenstem Druck konfrontiert sind. Überblick über die zahlreichen wohltuenden Wirkungen dieser bekannten, tausendjährigen Tradition, um die verschiedenen Körperteile und den Geist zu harmonisieren. Domyos sagt Ihnen alles über das Yoga für Jugendliche.

 

Yoga ein Weg zur Selbstfindung

Zwischen schulischem Druck, ständigem Wandel oder auch manchmal belastenden Familienproblemen fehlt es in der Jugend nicht an Stressfaktoren. Auch der Lebensrhythmus ist hektischer, all dies lässt diesen jungen Menschen wenig Zeit dafür, um diese wichtigen Änderungen zu verstehen und sich ihnen anzupassen. Dabei ist Yoga vor allem eine Paus, ein Moment in welchem der Jugendliche alleine mit sich selbst ist. Er lernt damit, progressiv die Funktionsweise der verschiedenen Körperteile zu verstehen. Dies vermittelt ein Gefühl des Wohlbefindens und der Ruhe, wobei er bei all dem eine gute körperliche Form beibehält und gelenkiger wird.

 

Yoga treiben: Solide Grundlagen für die Zukunft

Die Jugendzeit ist eine wichtige Phase in der das Kind seine Persönlichkeit entwickelt und das Verhältnis vertieft, das es zu seinem Körper und zu den anderen hat. Es muss Selbstvertrauen gewinnen, aber auch lernen, seine Energie zu kanalisieren. Yoga, das eine ständige, persönliche Disziplin und Selbstlosigkeit verlangt, geht darauf hinaus. Die Fortschritte werden schrittweise realisiert, was es dem Jugendlichen ermöglicht, die Entwicklung seiner Kapazitäten und die Bedeutung der Arbeit zu verstehen, um seine Ziele zu erreichen. Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass die Tatsache sich selbst und die Funktionsweise jedes seiner Körperteile zu kennen, mit dem seelischen Gleichgewicht, Selbstvertrauen und der persönlichen Entfaltung eng verbunden sind... Dies ist ein echter, positiver Kreislauf!

 

Wie und wo macht man Yoga

Zahlreiche Einsteigerkurse oder andere Lehrgänge speziell für Jugendliche werden immer mehr angeboten. Diese Kurse mit dem Ziel, Yoga für Jugendliche zugänglicher und beliebter zu machen, zeichnen sich durch ihre spielerische Seite aus. Es handelt sich meist um Gruppenkurse. Diese bieten eine Lehrmethode, die auf Übungen basiert, welche sich im Rhythmus folgen und gleichzeitig einen personenspezifischen Ansatz haben. Atemübungen, Selbstmassagen, Posen alleine oder mit Hilfe anderer usw. stehen auf dem Programm. Es ist für den Jugendlichen wichtig, sich betreut zu fühlen und gleichzeitig seinen Anteil an Freiheit und persönlicher Bildung zu haben. Er muss lernen, sein Leben alleine zu gestalten und Kreativität unter Beweis zu stellen. Es ist ebenfalls möglich, Yoga im Freien zu machen und mit anderen Aktivitäten wie z.B. Wandern zu verbinden.

 

Die Unterschiede zum Yoga für Erwachsene

Yoga für Erwachsene muss mehr auf die Aktion als die Überlegung ausgerichtet sein, wobei das Erste mittel- und langfristig zum Zweiten führt. Es handelt sich um ein Alter des Entdeckens seines Körpers, neuer Empfindungen und Gefühle. Daher Übungen mit Rhythmus und weniger Theorie - somit liegt es am Lehrer, sich dem Jugendlichen anzupassen und nicht umgekehrt. Yoga zu machen darf niemals als langweilig empfunden werden und auch nicht Schmerzen verursachen. Der Jugendliche darf es nicht „übertreiben“, indem er die Stellungen zu lange einhält, schwierige Posen einnimmt oder lange Streckübungen macht.

 

 

 

Sie haben es verstanden. Die Jugendlichen haben großes Interesse daran, Yoga zu versuchen. Sie finden darin eine Ausflucht aus einem bewegten Leben und vor allem ein Mittel, um sich auf körperlicher als auch geistiger Ebene zu entdecken. Yoga, das sich auf die persönliche Entfaltung und das Wohlbefinden konzentriert, stellt keinesfalls den Begriff Wettkampf in den Vordergrund. Im Gegenteil, es zielt das über-sich-Hinausgehen an, aber indem es sich zunächst einmal auf das Vorbild und die Nächstenhilfe stützt. Das Kind lernt, den Lehrer zu beobachten, inspiriert sich daran, aber es wird nur nach Anstrengungen und dem Einsatz von Kreativität wirklich Fortschritte machen. Man darf ganz einfach nicht übereilt vorgehen.

Mens sana in corpore sano* und eine Vorbereitung für das Erwachsenenalter. Genau dies verspricht das regelmäßige und ernsthafte Yoga für einen, sich in der Entwicklung befindlichen Jugendlichen.

 

*In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist (Juvenal)

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