YOGA IN ALLEN SEINEN AUSPRÄGUNGEN

Yoga ist eine alte indische Disziplin, die Körper und Geist durch Kraft- und Haltungsübungen sowie Meditation in Einklang bringt. Yoga ist mehr als nur Sport. Es ist eine Lebenseinstellung, die die Körperwahrnehmung verbessert und hilft, den inneren Frieden zu finden.

 

Yoga setzt sich aus vielen verschiedenen Praktiken und Richtungen zusammen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und verschiedene Aspekte unserer Natur abzielen. Selbst innerhalb einer Richtung sind erhebliche Unterschiede möglich. Diese Vielfalt ist nicht negativ zu werten. Sie ist vielmehr die Antwort auf unterschiedliche, individuelle Erwartungen. Beim Yoga gibt es so viele Varianten, weil nicht alle dieselben Bedürfnisse und Wünsche haben.

 

Es wäre zu komplex und arbeitsintensiv, alle bestehenden Yogaschulen zu nennen. Aus diesem Grund haben wir eine Auswahl aus den Hauptrichtungen getroffen, die wir Ihnen hier vorstellen möchten. Damit können Sie leichter entscheiden, was Ihnen am besten gefällt… Niemand hält Sie davon ab, alles auszuprobieren und sich selbst Ihre Meinung zu bilden!

 

Hatha Yoga, der bekannteste Weg

Viele Menschen im Westen denken, dass Yoga nur auf Hatha Yoga beschränkt ist. Tatsächlich ist es jedoch nur eine Variante unter vielen. Das Besondere am Hatha Yoga sind die Posen sowie die Atmungs- und Entspannungstechnik. Ziel des Hatha Yogas ist die bessere Wahrnehmung von Körper und Geist mit Hilfe der Atmung. Es handelt sich hierbei um eine spirituelle Richtung zum Ausgleich und für die Entwicklung psychischer Fähigkeiten wie Konzentration und Ausgeglichenheit, und physischer Eigenschaften wie Kraft und Beweglichkeit. Man kann loslassen und trotzdem seine Muskeln kräftigen. Es ist außerdem eine ausgezeichnete Vorbereitung zur Meditation für Einsteiger, Fortgeschrittene, Jung und Alt.

 

Raja Yoga, der Weg zwischen Meditation und Dynamik

Diese Yogaart wird auch Ashtanga Yoga genannt. Sie ergänzt Elemente aus dem Hatha Yoga durch Philosophie und Meditation. Diese Yogaart zählt zu den schwierigsten, aber auch vollkommensten. Ihr Schwerpunkt liegt in der Synchronisierung des Atems mit den Bewegungen. Die Posen sind sehr dynamisch, die Abfolgen der Übungen sehr schnell. Diese Richtung setzt viel Beweglichkeit und Energie voraus, ähnlich wie bei der Gymnastik. Raja Yoga kräftigt die Muskulatur und sorgt für Entspannung. Sie eignet sich für alle, die Meditation und energetische Entspannung miteinander verbinden wollen.

 

Bhakti Yoga, der Weg der Hingabe

Wie auch das Karma Yoga und das Jnana Yoga ist Bhakti Yoga eine spirituelle Richtung. Diese Methode beinhaltet keine Posen. Sie besteht nur aus Ritualen, heiligen Gesängen und Gebeten… sie alle sind auf das Herz gerichtet. Es ist das Yoga der universellen Liebe, der Anbetung, obwohl es sich nicht um eine Religion handelt. Wer Bhakti Yoga praktiziert, tritt in Kontakt mit einem höheren Sein nimmt eine besondere Lebensweise an. Diese Yogaart eignet sich daher nur für Menschen, die stark meditativ ausgerichtet sind.

 

Karma Yoga, der Weg der selbstlosen Tat

Dieser Typ Yoga wird von vielen Menschen praktiziert, ohne dass sie sich dessen bewusst sind. Es geht um das selbstlose Geben, ohne etwas zurück zu erwarten. Man tut etwas für seinen Nächsten, ohne Verlangen nach der Frucht seines Wirkens und ein Handelns. Genau das tun Eltern, wenn sie Ihren Kinder etwas geben.

 

Jnana Yoga, der Weg der Weisheit und des Wissens

Dieses Yoga erweitert nicht nur das faktische Wissen, sondern auch das Bewusstsein. Man kann die Weisheit seines Geistes erforschen und seiner Seele auf den Grund gehen. Diese Methode ist die Rückkehr zur Quelle unserer Gedanken.

 

Bikram Yoga, der Weg der Wärme

Bikram Yoga besteht aus einem Ablauf aus 26 Posen zur Erwärmung und Dehnung von Muskeln, Bändern und Sehnen. Eine seiner Varianten besteht darin, ein einem auf 40° erhitzten Raum zu praktizieren, um die Wirkung noch zu intensivieren. Dank der Wärme wirken die Dehnungen auch die Tiefenmuskulatur. Bikram Yoga eignet sich für alle, die keine Gesundheitsprobleme in Verbindung mit Wärme haben.

 

Yoga Nidra, der Weg des halbwachen Zustands

Yoga Nidra basiert auf dem  Schlaf eines Yogis ». Man könnte mit einem Trancezustand vergleichen. Er basiert auf einer Entspannung auf der Schwelle zum Schlaf. Man erreicht einen halbwachen Zustand. Die Entspannung des Geistes ist vollkommen, denn wir lernen, uns unserer mentalen, spirituellen, emotionalen und physischen Ebenen bewusst zu werden. Die Wirkungen dieser Yoga-Art sind dieselben wie in der Sophrologie. Sie eignet sich ausgezeichnet bei Stress, Schlaf- und Konzentrationsstörungen..

 

Iyengar Yoga, der Weg der Körperausrichtung

Dies ist die intensivste und härteste Version des traditionellen Yogas. Seine Grundlage ist die Ausrichtung des Körpers. Dieses Ziel wird erreicht durch den sehr präzisen Ablauf Übungen, die oft mit Zubehör wie Decken oder Bänken praktiziert werden, damit man sich nicht verletzt. Es handelt sich um ein richtig hartes Training für die Körperausrichtung, die Blutzirkulation und die Konzentration. Einer der Vorteile liegt in der Entlastung des Rückens. Iyengar Yoga eignet sich vor allem für junge, kräftige Menschen mit einer guten körperlichen Konstitution.

 

Kundalini Yoga, der Weg der Beherrschung der Energie

Diese Yogaart zeichnet sich aus durch starre Posen, dynamische Bewegungsabläufe, Atemübungen und Gesang. Bei dem Training geht es rund um die Wirbelsäule. Ziel dieser Praktik ist die Erweckung des Selbstbewusstseins für eine Beherrschung der ursprünglichen Energie, die in jedem Menschen innewohnt und sich entlang der Wirbelsäule erstreckt. Kundalini Yoga eignet sich für alle, die bereits Yoga-Erfahrungen haben.

 

Jetzt ist es an Ihnen, Ihr Yoga-Glück zu finden!

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