WER MÖCHTE SCHON GERNE ORANGENHAUT?

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Cellulite, Orangenhaut, Reiterhosen… Viele Frauen würden diesen Begriffen gerne für immer Lebewohl sagen. Es gibt viele Wege, die störenden Dellen zu bekämpfen. Wichtig ist jedoch, den zu finden, der am besten zum eigenen Cellulite-Typ passt. Hier finden Sie unsere Tricks im Kampf gegen Cellulite.

 

Cellulite, warum hängst du nur so an uns?

Es ist einer der größten Wünsche vieler Frauen, die sich in ihrem Körper wohler fühlen möchten: diese lästige, schwer zu bekämpfende Cellulite endlich loswerden. Doch sie wegzubekommen, ist scheinbar nicht einfach. Erst einmal muss man seinen Gegner gut kennen und die bekannten Cellulite-Typen voneinander unterscheiden: d.h. adipöse Cellulite (Gewichtsprobleme, zu wenig sportliche Betätigung), wassereinlagerungsbedingte Cellulite (schlechter venöser Blutkreislauf und Lymphfluss, zu salzige Ernährung) und die fibröse oder hartnäckige sichtbare Cellulite (die älteste Form und durch Industriezucker und Bewegungsmangel begünstigt). Mit Vererbung lässt sich das Auftreten von Cellulite zwar erklären, sie ist aber kein Alleingrund. Da kommen noch ganz andere Faktoren mit ins Spiel…

 

Verschiedene Arten der Cellulite

Um die richtigen Verhaltensweisen und eine gute Anti-Cellulite-Ernährung zur eigenen Gewohnheit zu machen, muss man erst einmal wissen, welche Formen es eigentlich gibt. Nach dieser Diagnose lässt sich dann entscheiden, welche Methode die richtige für einen wirksamen Kampf gegen die Dellen ist.

 

Die adipöse Cellulite

Was ist das genau? Sie gilt als der Erzfeind Nr. 1 aller Frauen, denn sie tritt am häufigsten auf. Sie geht nicht auf Durchblutungsstörungen zurück, sondern steht vielmehr im Zusammenhang mit einer Gewichtszunahme, einer zu fettreichen Ernährung und zu wenig sportlicher Betätigung. Nimmt man also zu viele fette Lebensmittel und mehr Kalorien zu sich als man verbraucht, vergrößert sich das Volumen der Unterhaut, wodurch sich wiederum das Aussehen der Haut verändert.

 

Wie erkennt man sie? Sie tritt auf der Haut von Schenkeln, Gesäß (man spricht auch von Reiterhosen) und Bauch auf. Sie ist weich, aber nicht schmerzhaft.

 

Wie bekämpft man sie? Um adipöse Cellulite los zu werden, sollte man Zucker und verarbeitete Fette vom Speiseplan verbannen.

Optimieren Sie einfach Ihre tägliche Ernährung und bevorzugen Sie frische Produkte, Vitaminquellen und Mineralstoffe. Treiben Sie zudem regelmäßig Sport, vor allem Ausdauertraining: Durch Cardiotraining muss Ihr Körper aus seinen Reserven schöpfen, wodurch die Fettzellen schrumpfen. Bewegen Sie sich jeden Tag mindestens 30 Minuten: auf dem Heimtrainer, durch schnelles Gehen oder auf dem Laufband. So werden Sie Ihre Fettmasse einfacher los. Treiben Sie auch Krafttraining, um Ihre Figur zu straffen und den Aufbau von Muskeln anzuregen - auch derjenigen, die sich direkt unter der Haut (und somit in Cellulite-Nähe) befinden.

 

Die wassereinlagerungsbedingte Cellulite

Was ist das genau? Diese Form der Cellulite geht häufig auf Durchblutungsstörungen zurück (Venen- und Lymphrückfluss), was verhindert, dass das Wasser richtig durch den Körper fließt, woraufhin überflüssiges Wasser in den Zellen gespeichert wird. Ihre Entstehung ist die Folge zu starker Wassereinlagerungen und fehlender körperlicher Betätigung.

 

Wie erkennt man sie? Die wassereinlagerungsbedingte Cellulite betrifft vor allem schlanke Frauen. Sie ist einfach zu erkennen, da sie häufig mit dem Gefühl schwerer Beine einhergeht. Ohne Zusammenkneifen der Haut ist leichte Orangenhaut sichtbar. Die Haut sieht eher weich und uneben aus. Diese Cellulite-Form ist praktisch überall am Körper zu finden und tritt an Bauch, Hüften, Gesäß, Oberschenkeln, Waden, Knöcheln und Armen auf. Sie wird man aber auch am einfachsten und schnellsten wieder los.

 

Wie bekämpft man sie? Um die wassereinlagerungsbedingte Cellulite  los zu werden, muss man sich gezielt auf Entwässerung und Entlastung konzentrieren. In puncto Sport sollten Sie Wassersportarten wie Aqua-Biking vorziehen oder den Heimtrainer benutzen, um hartnäckiges Fett loszuwerden und den Blutzirkulation anzuregen. In Sachen Ernährung sollten Sie Obst und Gemüse bevorzugen, das reich an Antioxidantien und Zitroflavonoiden ist. Grapefruit, Zitrone oder Orange helfen dabei, die Zellen der Venen zu schützen und die Wasserundurchlässigkeit der Kapillaren zu verbessern. Auch Knoblauch eignet sich perfekt zur Anregung des Kreislaufs. Spezielle Anti-Cellulite-Cremes können ebenfalls eine entwässernde Wirkung haben, regen den Blut- und Lymphfluss an und sorgen für den Abbau von Abfallprodukten wie u. a. Fetten. Um gute Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie die betroffenen Stellen massieren: immer das Bein hinauf, von den Füßen in Richtung Taille.

 

Die fibröse Cellulite

Was ist das genau? Diese Form der Cellulite ist am hartnäckigsten, da sie die älteste ist. Grund ist häufig eine zu hohe Aufnahme von Industriezucker: Kuchen, Limonade, Fertigprodukte usw.

 

Wie erkennt man sie? Die fibröse Cellulite ist kompakter und tiefer und fühlt sich hart an. Sie ist recht schmerzhaft und deutlich spürbar, wenn man mit der Hand auf sie drückt. Die fibröse Cellulite entsteht durch eine Verhärtung der Kollagenfasern, welche die Adipocyten umschließen. Der Orangenhauteffekt ist hier ausgeprägt und deutlich sichtbar. Das Gewebe der Haut ist eher schlaff.

 

Wie bekämpft man sie? Um sie loszuwerden, müssen Sie sich so viel wie möglich bewegen. Hierfür eignen sich besonderes Fitnesssportarten: Eine Kombination aus Cardioübungen, speziellen Bewegungen zur Muskelkräftigung und gezielten Dehnübungen (Oberschenkel, Bauchmuskeln, Gesäß) entlastet effizient das Gewebe. Besonders gut sind Kurse wie Zirkeltraining, Stepgymnastik, Aerodance, Radfahren (Biking) oder auch Zumba. Klassisches Tanzen ist ebenfalls äußerst wirksam im Kampf gegen diesen Cellulite-Typ. Vermeiden Sie weitestgehend Industriezucker sowie langsame und schnelle Zuckersorten am Abend. Vorsicht bei sogenannten „Light“-Produkten: Sie können - selbst bei weniger Zuckergehalt - mitunter noch eine ganze Menge raffinierten Zucker enthalten. Setzen Sie vor allem auf Lebensmittel, die reich an Antioxidantien wie den Vitaminen C und E, Selen, Betacarotin und Zink sind. Obst (z.Bsp.: Orange, Apfel, Beerenfrüchte...), frisches Gemüse (z.Bsp.: Sellerie, Zucchini, Karotten, Brokkoli ...) sowie Hülsenfrüchte (z.Bsp.: Bohnen, Linsen, Erbsen ...) sollten in Ihrer Ernährung einen Ehrenplatz bekommen. Bevorzugen Sie zudem vollwertige Proteine, essen Sie Fleisch (Pute, Hühnchen), Fisch, Meeresfrüchte bzw. Eier.

 

Fitnessgeräte gegen Cellulite

Neben regelmäßigem Sport draußen oder im Fitnessstudio sollten Sie Ihr Training auch zuhause fortsetzen - mit wirksamen Fitnessgeräten im Kampf gegen Cellulite: Mini-Stepper, Springseil usw., denn von ihnen kann man nur profitieren!

 

Der Stepper

Er ist zweifellos ein effizientes Fitnessgerät gegen Cellulite, und macht den Sport zum richtigen Vergnügen, während gleichzeitig die Kilos purzeln. Das Prinzip? Sie bewegen sich auf kleinen Stufen und haben den Eindruck, Sie würden Treppen steigen. Die Folge: Ihre Figur wird gestrafft, Ihre Ausdauer gesteigert. Absolvieren Sie jeden Tag ein kleines Training über 30 Minuten, geht es mit dem Stepper wirksam an Ihre Fettreserven. Sein spezielles Ziel sind die Beine und Oberschenkel, wodurch sich im Laufe der Einheiten die Orangenhaut mindert. In Kombination mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung bei gleichzeitiger Vermeidung von stark zucker- oder fetthaltigen Lebensmitteln ist das Ende der Cellulite angesagt!

 

Seilspringen

Wie wäre es mit Seilspringen, um Ihre Cellulite zu bekämpfen? Dieses kleine Fitnessgerät ist super nützlich: perfekt, um abzunehmen, den Körper zu kräftigen, an Ausdauer zu gewinnen und das „schlechte“ Fett aus dem Körper zu verbannen - das wird Ihnen sicher gefallen! Beim Seilspringen trainieren Sie dank der angeregten Muskeln praktisch wie bei einer Massage die tieferliegenden Venen und das Lymphsystem. Die Folge: Ihr Blutkreislauf bessert sich und Ihre Venenprobleme sowie Ihre Wassereinlagerungen verschwinden. Beim Trainieren verbrennen Sie Kalorien und verringern Ihre Fettmasse. So verschwindet die Cellulite zwar nicht auf wundersame Weise, wird aber abgeschwächt und weniger sichtbar.

Beim Einstieg ins Seilspringen sollten Sie dreimal die Woche je drei Runden von je zwei Minuten trainieren. Nicht vergessen: zwischen jeder Sprungeinheit 10 oder 15 Sekunden ausruhen. Im Laufe der Einheiten können Sie Ihre Knöchel mit Gewichten beschweren und so Ihre Ergebnisse weiter maximieren.

 

 

 

Nun kennen Sie ein paar Tricks und Kniffe, um Cellulite wirksam den Kampf anzusagen. Auch wenn sie mitunter vererbt wurde (hormonelles Ungleichgewicht), sollte man im Hinterkopf behalten, dass diese genetische Komponente nur eine Veranlagung für ihr Auftreten darstellt. Darüber hinaus kann auch eine zu kalorienreiche Ernährung oder mangelnde Bewegung die Ursache für ihre Entstehung sein. Sorgen Sie also für Ausgewogenheit auf dem Teller und gehen Sie mindestens zweimal pro Woche zum Fitnesstraining. Ihr Lebensstil ist in diesem Kampf eine entscheidende Komponente! Wenn Sie nicht wissen, welche Ernährungsweise die richtige ist oder welche Sportart Sie vorziehen sollten, können Sie sich an Ihren Arzt wenden.

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